{"id":467,"date":"2024-03-12T16:21:33","date_gmt":"2024-03-12T16:21:33","guid":{"rendered":"https:\/\/wikitraz.com\/?page_id=467"},"modified":"2024-03-12T16:35:37","modified_gmt":"2024-03-12T16:35:37","slug":"bertha-pappenheim-sisyphus","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wikitraz.com\/es\/traducciones\/bertha-pappenheim-sisyphus\/","title":{"rendered":"Bertha Pappenheim - Sisyphus"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Sisyphus: Gegen den Menschenhandel<br><strong>Die \u00bbImmoralit\u00e4t der Galizianerinnen\u00ab<br>1901<\/strong><\/td><td>\u00a0S\u00edsifo: contra la trata de blancas<br><strong>La \u00abinmoralidad de las galicianas\u00bb<br>1901<\/strong><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Sie sprachen und sprechen von der \u00bbImmoralit\u00e4t der Galizianerinnen\u00ab, als ob das eine ganz exceptionelle f\u00fcr sich bestehende Abnormit\u00e4t einer besonderen Menschenklasse w\u00e4re. Ja, wissen die Herren nicht oder wollen sie es nicht wissen, da\u00df unter den deutschen, hier heimatberechtigten j\u00fcdischen M\u00e4dchen dasselbe Sinken des moralischen Niveaus zu bemerken ist \u2013 dasselbe Sinken wie unter allen M\u00e4dchen, die durch die bestehenden sozialen Verh\u00e4ltnisse moralisch haltloser und schw\u00e4cher geworden sind? Einst war es ein unerh\u00f6rtes Ereignis, wenn ein j\u00fcdisches M\u00e4dchen au\u00dferehelich ein Kind gebar, \u2013 ein Ereignis, das so wie die Abtr\u00fcnnigkeit vom Glauben, die Taufe einen Romanen- oder Novellenstoff bildete. Heute sind das gar nicht seltene, sondern sehr oft wiederkehrende F\u00e4lle.<\/td><td>Hablaron y hablan de la \u00abinmoralidad de las galicianas\u00bb, como si se tratara de una anormalidad bastante excepcional de una clase especial de personas. S\u00ed, \u00bfno saben los se\u00f1ores, o no quieren saber, que entre las muchachas jud\u00edas alemanas que tienen derecho a un hogar aqu\u00ed, se nota el mismo descenso del nivel moral, el mismo descenso que entre todas las muchachas que se han vuelto moralmente insostenibles y m\u00e1s d\u00e9biles debido a las condiciones sociales existentes? Anta\u00f1o era un acontecimiento inaudito que una chica jud\u00eda diera a luz un hijo fuera del matrimonio, un acontecimiento que, como la apostas\u00eda o el bautismo, era materia de novelas o folletines. Hoy en d\u00eda no son en absoluto raros, sino que son casos muy recurrentes.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Die Sittlichkeit der j\u00fcdischen Frauen und M\u00e4dchen, dieser Pfeiler, auf dem die unausl\u00f6schliche Ausdauer und Regenerationskraft unseres Volkes beruht, sie ist tats\u00e4chlich bedroht \u2013 aber nicht von den Galizierinnen allein.<br>Die Herren sprachen auch in beiden Sitzungen von einer drohenden Gefahr, von Schutzma\u00dfregeln, abwehrenden und vorbeugenden, den Galizierinnen gegen\u00fcber. Nach dem Grunde und der Ausdehnung des \u00dcbels fragte Niemand. Das ist aber kein guter Arzt, der die Symptome kurieren will und nicht nach Art und Sitz der Krankheit forscht.<\/td><td>La moralidad de las mujeres y las ni\u00f1as jud\u00edas, ese pilar sobre el que descansa la resistencia indeleble y el poder regenerador de nuestro pueblo, est\u00e1 ciertamente amenazada, pero no solo por las galicianas.<br>Los se\u00f1ores tambi\u00e9n han hablado en ambas asambleas de un peligro inminente, de medidas de protecci\u00f3n, defensivas y preventivas, frente a las galicianas. Nadie ha preguntado por la causa y el alcance del mal. Pero no es buen m\u00e9dico el que pretende curar los s\u00edntomas y no investiga la naturaleza y el foco de la enfermedad.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Wenn man sich nun die M\u00fche gibt, so im allgemeinen nach der Ursache der zunehmenden Immoralit\u00e4t unter den Frauen und M\u00e4dchen zu forschen, dann lautet die Antwort der Geistlichen aller Konfessionen meist: es ist der Mangel an Fr\u00f6mmigkeit. Im ersten Augenblick erscheint der Grund auch stichhaltig. Bei n\u00e4herem Zusehen aber kann man erkennen, da\u00df es die reaktion\u00e4re Partei ist, die unter dem Ruf nach Sittlichkeit die pers\u00f6nliche und Glaubensfreiheit unterdr\u00fcckt, um ihre Privat-, ihre politischen und Spezialinteressen dabei zu verfolgen. Sehr augenf\u00e4llige Erscheinungen, die von den Bekennern strengster Observanz in allen Konfessionen nicht geleugnet werden k\u00f6nnen, sprechen dagegen, da\u00df die abnehmende \u00bbFr\u00f6mmigkeit\u00ab die zunehmende Immoralit\u00e4t bedingt. Und so sehen wir denn auch, da\u00df Galizien, das Reservoir der j\u00fcdischen Orthodoxie, seit vielen Jahren an Ungarn, Rum\u00e4nien, London und viele St\u00e4dte Amerikas einen bedeutenden Teil ihres Bedarfs an M\u00e4dchen \u00bbliefert\u00ab. Die Fr\u00f6mmigkeit, wie sie die orthodoxe Geistlichkeit verlangt, scheint nach dieser Richtung hin kraftlos zu sein und machtlos bleibt auch ihr Einflu\u00df in den Asylen und Magdalenenh\u00e4usern, die mit ihren Besserungsversuchen recht kl\u00e4gliche Resultate aufweisen.<\/td><td>Si una se toma la molestia de investigar la causa de la creciente inmoralidad entre las mujeres y las chicas en general, la respuesta del clero de todas las confesiones suele ser: es la falta de religiosidad. A primera vista, la raz\u00f3n parece v\u00e1lida. Sin embargo, si se examina m\u00e1s de cerca, se puede ver que es el partido reaccionario el que, bajo la llamada a la moralidad, suprime la libertad personal y religiosa para perseguir sus intereses privados, pol\u00edticos y especiales. Fen\u00f3menos muy llamativos, que no pueden ser negados por los confesores de la m\u00e1s estricta observancia en todas las confesiones, hablan en contra de que la deficiente \u00abreligiosidad\u00bb sea causa de la creciente inmoralidad. Y as\u00ed vemos que Galicia, la reserva de la ortodoxia jud\u00eda, lleva muchos a\u00f1os \u00ababasteciendo\u00bb a Hungr\u00eda, Ruman\u00eda, Londres y muchas ciudades americanas con una parte importante de su demanda de chicas. La religiosidad, tal como la exige el clero ortodoxo, parece ser impotente en este sentido, e impotente sigue siendo tambi\u00e9n su influencia en los asilos y las casas de Magdalenas, que muestran resultados bastante lamentables con sus intentos de mejora.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Ein einziges Haus in Chicago, das sich die Rettung gefallener j\u00fcdischer M\u00e4dchen ohne jeden religi\u00f6sen Zwang zur Aufgabe macht, hat relativ den anderen confessionellen Einrichtungen gegen\u00fcber bessere Resultate. Als zweiten Grund nach der landl\u00e4ufigen Auffassung nennen die Herren \u2013 die Damen in ihrer behaglichen Indolenz befassen sich mit so schmutzigen Dingen nicht \u2013 also die Herren in ihrer patentierten Logik sagen: \u00bbDie M\u00e4dchen sind schlecht, weil sie schlecht sind.\u00ab<br>Nun, das ist einfach nicht wahr. Da\u00df es viele z\u00fcgellose, schlechte Elemente in der Gesellschaft gibt, und wenn nicht energisch dagegen gearbeitet wird, sp\u00e4terhin noch viel mehr geben wird, ist wahr. Aber die M\u00e4dchen, die heute schlecht sind, sind schlecht, weil die Gesellschaft sie schlecht werden lie\u00df und ihnen, so lange sie schwankten, so lange sie auf der Scheide zwischen gut und schlecht standen, nicht half, gut zu werden. \u00a0<\/td><td>Un solo hogar en Chicago, que tiene la misi\u00f3n de rescatar, sin ninguna coacci\u00f3n religiosa, a las ni\u00f1as jud\u00edas ca\u00eddas, tiene resultados relativamente mejores que las otras instituciones confesionales. La segunda raz\u00f3n que aduce la opini\u00f3n popular es que los se\u00f1ores (las se\u00f1oras en su c\u00f3moda indolencia no se preocupan por asuntos tan s\u00f3rdidos), as\u00ed que los se\u00f1ores en su l\u00f3gica patentada dicen: \u00abLas chicas son malas porque son malas.\u00bb<br>Pues bien, eso no es cierto. Que hay muchos elementos licenciosos y malos en la sociedad, y que si no se trabaja en\u00e9rgicamente contra ellos, habr\u00e1 muchos m\u00e1s despu\u00e9s, es cierto. Pero las chicas que son malas hoy en d\u00eda lo son porque la sociedad las dej\u00f3 convertirse en malas y no las ayud\u00f3 a convertirse en buenas mientras vacilaban, mientras se manten\u00edan en los l\u00edmites entre el bien y el mal.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Unter helfen verstehe ich nat\u00fcrlich keine Hilfe im Sinne von Wohlt\u00e4tigkeit, sondern ich verstehe darunter: Rat, Schutz, F\u00f6rderung und das Zugest\u00e4ndnis aller rechtlichen und politischen Mittel, deren jeder Mensch, Mann und Frau, zur Aufrechterhaltung seiner physischen und sittlichen Existenz bedarf. Verfolgen Sie doch einmal den Lebenslauf eines solchen Gesch\u00f6pfes, \u00fcber das die satte ungepr\u00fcfte Wohlt\u00e4tigkeit den Stab bricht (F\u00e4lle, in denen \u00fcberm\u00e4\u00dfige Wohlt\u00e4tigkeit ganze Familien \u00fcppig und tr\u00e4ge macht, nehme ich nat\u00fcrlich aus). Ein M\u00e4dchen, gleichviel ob es in Whitechapel, in einem Hinterhaus in Berlin oder in einem galizischen Dorfe ist, kommt zur Welt. Erlassen Sie es mir, Ihnen das Milieu zu schildern. K\u00f6rperlich ungepflegt nehmen die Sinne nur Wahrnehmungen auf, die der gesunden Entwicklung des Kindes nach jeder Richtung hinderlich sind. Die Schlafr\u00e4ume sind \u00fcberf\u00fcllt, und das Ringen zur Existenz und um die Existenz spielt sich als einziger Lebensinhalt vor dem Kinde ab. Auch wie es um Unterricht und Ausbildung, um Erziehung und Beaufsichtigung bestellt ist, wissen Sie. \u2013 Alles ungen\u00fcgend im Verh\u00e4ltnis zu den Anforderungen, die das Leben sp\u00e4terhin unweigerlich stellt. Was der Staat in Deutschland bietet, ist der Schulzwang bis zum 14. Lebensjahre. Da\u00df in diesem Alter ein M\u00e4dchen geistig reif zur Selbstbestimmung und erwerbsf\u00e4hig sein kann, wird niemand ernstlich behaupten k\u00f6nnen, und doch ist mit dem zur\u00fcckgelegten 14. Lebensjahre gesetzlich das Schutzalter f\u00fcr M\u00e4dchen \u00fcberschritten und in vielen tausend F\u00e4llen tritt mit demselben Augenblick auch die Notwendigkeit des Broterwerbes an das M\u00e4dchen heran. Aber nehmen Sie auch die g\u00fcnstigeren F\u00e4lle an, in denen den M\u00e4dchen eine Lehrzeit zugestanden wird als N\u00e4herin, Schneiderin, Modistin, Ladnerin etc. etc., auf allen Erwerbsgebieten, von der Fabrikarbeiterin bis zur Lehrerin und Beamtin, ist die Arbeit der Frau bei gleicher Leistung noch schlechter bezahlt als die des Mannes. Es gibt Lohns\u00e4tze und Geh\u00e4lter, die geradezu emp\u00f6rend sind. Wenn nun ein nach jeder Richtung schwaches, mangelhaft erzogenes, ungen\u00fcgend vorgebildetes M\u00e4dchen bemerkt und erf\u00e4hrt, da\u00df es einen Erwerb gibt, der ihr m\u00fchelos ein sorgloses, bequemes Dasein unter verlockenden \u00c4u\u00dferlichkeiten bietet, da ist es nur zu begreiflich, ja entschuldbar, wenn sie das Martyrium der Anst\u00e4ndigkeit nicht l\u00e4nger auf sich ladet.<\/td><td>Por ayuda, por supuesto, no me refiero a la ayuda en el sentido de la beneficiencia, sino que entiendo que significa: asesoramiento, protecci\u00f3n, est\u00edmulo y la concesi\u00f3n de todos los medios legales y pol\u00edticos de los que todo ser humano, hombre y mujer, requiere para el mantenimiento de su existencia f\u00edsica y moral. Solo hay que seguir el desarrollo de la vida de una criatura as\u00ed sobre la que la caridad pr\u00f3diga e inexplicable ha tomado la batuta (excluyo, por supuesto, los casos en los que la caridad excesiva convierte a familias enteras en pr\u00f3digas e indolentes). Una ni\u00f1a nace, ya sea en Whitechapel, en una casa trasera de Berl\u00edn o en una aldea galiciana. Permitan que sea yo quien describa el entorno. F\u00edsicamente descuidado, los sentidos solo captan percepciones que son un obst\u00e1culo para el desarrollo saludable del ni\u00f1o en todas las direcciones. Los dormitorios est\u00e1n superpoblados, y para el ni\u00f1o la lucha por y para la subsistencia es el \u00fanico prop\u00f3sito de la vida. Tambi\u00e9n es conocido c\u00f3mo son las cosas en la ense\u00f1anza y educaci\u00f3n, crianza y supervisi\u00f3n. Todo es inadecuado en relaci\u00f3n con las exigencias que la vida inevitablemente har\u00e1 m\u00e1s adelante. Lo que el Estado ofrece en Alemania es la escolarizaci\u00f3n obligatoria hasta los 14 a\u00f1os. Nadie puede afirmar seriamente que a esta edad una ni\u00f1a puede ser lo suficientemente madura mentalmente para la autodeterminaci\u00f3n y capaz de tener un empleo remunerado, y sin embargo la edad de consentimiento para las ni\u00f1as se supera legalmente a los 14 a\u00f1os, y en muchos miles de casos la necesidad de ganarse la vida le llega a la ni\u00f1a en ese mismo momento. Pero si tomamos tambi\u00e9n los casos m\u00e1s favorables en los que se concede a las muchachas un per\u00edodo de aprendizaje como costureras, modistas, sombrereras, comerciantes, etc. etc., en todos los campos de empleo, desde los obreros de las f\u00e1bricas hasta los maestros y funcionarios, el trabajo de las mujeres sigue estando peor pagado que el de los hombres por el mismo trabajo. Hay sueldos y salarios que son francamente escandalosos. Cuando una muchacha, d\u00e9bil en todos los aspectos, inadecuadamente educada, insuficientemente formada, se da cuenta y aprende que hay una ocupaci\u00f3n que le ofrece sin esfuerzo una existencia despreocupada y confortable entre exteriores tentadores, es m\u00e1s que comprensible, incluso excusable, que se distancie del martirio de la respetabilidad.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>F\u00fcr die galizischen M\u00e4dchen liegen die Verh\u00e4ltnisse noch schlechter. In Galizien gibt es keinen Schulzwang. Die M\u00e4dchen, nicht nur sozial, sondern auch religi\u00f6s minderwertiger als die Knaben, d\u00fcrfen zwar in die Schule gehen, es geschieht aber nur sehr unregelm\u00e4\u00dfig, und soweit \u00fcberhaupt von Unterricht die Rede sein kann, ist er ganz planlos. Dazu kommt noch, da\u00df die M\u00e4dchen im Kindesalter schon verlobt werden. Empfinden sie dann heranwachsend einen Widerwillen gegen den\u00a0ihnen bestimmten Mann, dann nehmen sie entweder die Zuflucht zur Taufe, oder sie laufen in die weite Welt, um endlich auf illegalem Wege demselben Schicksal zu verfallen, dem unter legaler Form sie zu entrinnen hofften. Was ich ihnen bis jetzt in allerdings nur sehr fl\u00fcchtigen Strichen zu zeichnen versuchte, ist die soziale Begr\u00fcndung jener Erscheinungen, die als \u00bbzunehmende Immoralit\u00e4t\u00ab die Veranlassung zu vielfachen Erw\u00e4gungen gibt. Vielleicht haben sie zwischen meinen Er\u00f6rterungen die verzweigten Wurzeln der Frauenfrage gesehen, vielleicht auch in d\u00e4mmriger Ferne die Ziele der Frauenbewegung.<br>Die extremsten Erscheinungen, die stellenweise auf der Oberfl\u00e4che des Gemeinlebens erscheinen, erschrecken zum Gl\u00fcck auch wohlmeinende M\u00e4nner. Sie sehen und erkennen die Gr\u00f6\u00dfe der Gefahr, die die H\u00e4ufung dieser Erscheinungen f\u00fcr die Gesamtheit ergibt, und aus ihren Reihen erwachsen den Frauen und ihren Bestrebungen heute schon eine recht stattliche Zahl von Mitarbeitern, allerdings meist nur so weit es sich um gewisse \u00e4u\u00dfere Reformen handelt.<br>Der Zusammenhang der Sittlichkeitsfrage mit der Wohnungsfrage, mit der Lohnfrage, mit der Erziehungsfrage ist ja leicht zu fassen.<\/td><td>Para las galicianas, la situaci\u00f3n es a\u00fan peor. En Galicia no existe la escolarizaci\u00f3n obligatoria. A las ni\u00f1as, que no solo son socialmente sino tambi\u00e9n religiosamente inferiores a los ni\u00f1os, se les permite ir a la escuela, pero esto solamente ocurre de forma muy irregular, y en la medida en que se puede hablar de ense\u00f1anza, esta carece completamente de planificaci\u00f3n. A esto se a\u00f1ade que las ni\u00f1as se comprometen a casarse de peque\u00f1as. Si al crecer sienten aversi\u00f3n por su futuro marido, o bien se refugian en el bautismo, o bien huyen por el ancho mundo para caer finalmente por medios ilegales en el mismo destino del que esperaban escapar de forma legal. Lo que he tratado de esbozarles hasta ahora, aunque con trazos muy someros, es la justificaci\u00f3n social de estos fen\u00f3menos que, como \u00abinmoralidad creciente\u00bb, dan lugar a muchas consideraciones. Tal vez hayan visto las ra\u00edces ramificadas de la cuesti\u00f3n de la mujer entre mis discursos, tal vez haya visto los objetivos del movimiento de las mujeres en la tenue distancia.<br>Afortunadamente, los fen\u00f3menos m\u00e1s extremos que aparecen puntualmente en la superficie de la vida com\u00fan asustan incluso a los hombres bien intencionados. Ven y reconocen la magnitud del peligro que la acumulaci\u00f3n de estos fen\u00f3menos supone para el conjunto, y de sus filas las mujeres y sus esfuerzos ya est\u00e1n ganando un n\u00famero bastante considerable de colaboradores, aunque en su mayor\u00eda solo en lo que se refiere a ciertas reformas externas.<br>La conexi\u00f3n de la cuesti\u00f3n de la moralidad con la cuesti\u00f3n de la vivienda, con la cuesti\u00f3n de los salarios, con la cuesti\u00f3n de la educaci\u00f3n es f\u00e1cil de entender.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sisyphus: Gegen den MenschenhandelDie \u00bbImmoralit\u00e4t der Galizianerinnen\u00ab1901 \u00a0S\u00edsifo: contra la trata de blancasLa \u00abinmoralidad de las galicianas\u00bb1901 Sie sprachen und sprechen von der \u00bbImmoralit\u00e4t der Galizianerinnen\u00ab, als ob das eine ganz exceptionelle f\u00fcr sich bestehende Abnormit\u00e4t einer besonderen Menschenklasse w\u00e4re. 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